Zeitschrift EB 2/2017

Geschichte (in) der Erwachsenenbildung

Nachlässe können faszinierende Fundgruben sein, aber auch Schauplätze vieler einsamer Stunden in Archiven. Unser Autor Reinard Hohmann hat sich nach Bonn ins Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) begeben, um dort die Dokumente von Prof. Franz Pöggeler zu sichten. Allein 2.176 Seiten Tagebucheinträge. Man ahnt, dass dies nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig ist. Die Arbeit der beiden kann man nur bewundern: Der eine schreibt so viele wertvolle Gedanken und Ideen nieder - und der andere dechiffriert und interpretiert sie später. Pöggeler hat diese Wertschätzung acht jahre nach seinem Tod absolut verdient. Er war einer der prägenden Figuren der Erwachsenenbildung nach dem Krieg. Er hat nicht nur 1954 unsere Zeitschrift ins Leben gerufen, sondern auch drei Jahre später die Bundesorganisation der katholischen Erwachsenenbildung mitbegründet, die also in diesem Jahr als KEB Deutschland ihren 60. Geburtstag begeht. Dies alles hat uns bewogen, ein Heft zum Thema "Geschichte" auf den Weg zu bringen, mit Themen aus unserer eigenen Geschichte, aber auch mit der Vermittlung von Geschichte.

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