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Katholische Erwachsenenbildung Deutschland - Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
KEB Newsletter 8/2015
 
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Katholische Erwachsenenbildung Deutschland -
Bundesarbeitsgemeinschaft e. V.
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53113 Bonn

Tel.: 0228/902470
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keb@keb-deutschland.de
www.keb-deutschland.de

Die Themen dieses Newsletters

Von der KEB Deutschland:

  1. Dagmar Marquart neue Referentin bei der KEB Deutschland

  2. KEB-Kommission „Interkulturelle Bildung und Öffnung“ hat sich konstituiert
  3. Vorstand der KEB Deutschland tagte in Berlin
  4. Berufsbegleitende Weiterbildung – Mediation Interkulturell
  5. Gründungsversammlung des bap e.V. - Barbara Menke zur Vorsitzenden gewählt
  6. Zeitschrift ERWACHSENENBILDUNG zur WillkommensBildung erschienen

Von den Mitgliedern:

  1. Wir trauern um Heinz Niepötter
  2. Trendtagung - Digital 2020: Auftrag für Politik, Gesellschaft und Medien
  3. Flüchtlingsarbeit und Familien - Mitgliederversammlung der KEB Saar
  4. „bibelkurs24“- Neuer E-Learning-Bibelkurs im Erzbistum Paderborn
  5. Katholische Akademie in Berlin feierte im Oktober ihr 25-jähriges Bestehen
  6. Bildungswerk der Erzdiözese Köln – 40-jähriges Bestehen – Festakt
  7. Werkstatt gesellschaftsethischer Dialog – KAB München und Freising

Berufliche Bildung

  1. Detlef Scheele nimmt seine Arbeit bei der BA auf
  2. Rechtsverschärfung oder Rechtsvereinfachung? Der Gesetzentwurf zur SGB II-Änderung liegt vor
  3. Empfehlungen des Deutschen Vereins für eine gelingende Zusammenarbeit an den Schnittstellen SGB II, III und VIII
  4. Berufliche Kompetenzen junger Menschen ohne Berufsabschluss anerkennen
  5. Leistungen zur Eingliederung: 2012 - 2015 im Vergleich
  6. Berufliche Integration der Asylbewerber – Antwort der Bundesregierung auf Anfrage
  7. Haushaltsplan der BA für das Jahr 2016
  8. BA: Zahl der gemeldeten Bewerber ging leicht zurück

Bundespolitische Informationen

  1. Haushaltsausschuss schnürt Millionen-Paket für Bildung und Forschung
  2. Übergabe des 7. Altenberichts an die Bundesministerin Manuela Schwesig
  3. Haushaltsausschuss beschließt mehr Finanzmittel für das Bundesfamilienministerium – Gelder für die Flüchtlingsarbeit
  4. Verwaltungsvereinfachungen für bürgerschaftliches Engagement
  5. Kulturstaatsministerium: Förderung Lutherjahr 2017
  6. Europäischer Gerichtshof bestätigt Mindestlohn-Regelung bei Ausschreibungen

Kirchenpolitische Informationen

  1. Leichterer Zugang zu den Sonntagsevangelien

Europapolitische Informationen

  1. STELLUNGNAHME zu Erasmus+
  2. Erasmus+: Ausschreibung und Programmleitfaden 2016 veröffentlicht
  3. Horizont 2020: Bekämpfung von Ungleichheiten
  4. Seminar »Europa gemeinsam gestalten. Das EU-Programm ›Europa für Bürgerinnen und Bürger‹ (2014–2020)«
  5. Arbeitsprogramm 2016 der EU-Kommission veröffentlicht
  6. TTIP – politische Vertretungsarbeit des Europabüros auf EU-Ebene erfolgreich
  7. Antragsformulare online: Jetzt Mobilitätsprojekt beantragen
  8. Ausschreibung: Gutachter/innen für Erasmus+ gesucht
  9. Infoveranstaltung: Erasmus+ für neue Antragsteller/innen
  10. Antragswerkstatt: Erasmus+ Mobilität für neue Antragsteller/innen
  11. Public consultation on EU citizenship

    Stellenausschreibungen

    1. Katholische Leiterin/katholischer Leiter für das ökumenische Bildungszentrum sanctclara
    2. Haushaltsreferent/in / Projektmanager/in Haushaltsreferent/in / Projektmanager/in Bistum Limburg
    3. Leitung der Katholischen Erwachsenenbildung – Bildungswerk Frankfurt

    Von der KEB Deutschland

    1. Dagmar Marquart neue Referentin bei der KEB Deutschland

    Seit dem 01.11.2015 verstärkt Dagmar Marquart mit einer 50%-Stelle das Team der KEB Deutschland. Die studierte Germanistin und Theologin verfügt über langjährige und vielfältige Erfahrungen in der Erwachsenenbildung und wird in der KEB vor allem für die Bereiche Projektentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein.


    2. KEB-Kommission „Interkulturelle Bildung und Öffnung“ hat sich konstituiert

    Seit der Mitgliederversammlung im Juni 2015 gibt es in der KEB Deutschland eine Kommission „Interkulturelle Bildung und Öffnung“. Die Idee dazu hatte sich bereits einige Jahre zuvor entwickelt und war im Rahmen eines Fortbildungsprojektes der KEB Deutschland entstanden, dem Projekt „Interkulturelle Kompetenzen in der Weiterbildung im Bereich der Kulturellen Bildung“. Ein Teil der Fortbildungsteilnehmer/innen hatte sich zu regelmäßigen Qualitätszirkeln unter der Begleitung von PD Dr. habil. Claude-Hélène Mayer, Phd (RU, SA) getroffen und zentrale Aspekte interkultureller Bildung im Kontext Katholischer Erwachsenenbildung diskutiert. Es entstand der Wunsch nach einer noch stärkeren Anbindung an die KEB Deutschland, der zunächst vom Bundesvorstand angenommen wurde und den sich dann auch die Mitgliederversammlung zu Eigen machte, indem die Einrichtung einer entsprechenden Kommission im Juni 2015 beschlossen wurde. Wie alle anderen Kommissionen, wurde auch diese Kommission zunächst für 2 Jahre eingesetzt. Im Ausschreibungsverfahren wurden engagierte Vertreter/innen aus Mitgliedseinrichtungen der KEB Deutschland gemeldet und vorm Vorstand berufen.

    Die Ziele und Schwerpunkte der Kommission wurden auf der Konstituierenden Sitzung im Oktober 2015 festgelegt:
    -    Bildung eines Netzknotens innerhalb der KEB Deutschland für interkulturelle Bildungs- und Öffnungsaktivitäten
    -    Beobachtung und Begleitung des gesamtgesellschaftlichen Kontextes in Bezug auf interkulturelle Entwicklungen und Tendenzen
    -    Unterstützung des Vorstandes bei der politischen Interessensvertretung der Belange der interkulturellen Bildung und Öffnung (nach innen in die Mitgliedseinrichtungen und außen in die Zivilgesellschaft und in politisch verantwortlichen Gremien und Institutionen
    -    Eigene Impulse setzen, z.B. durch Anregungen für Modellprojekte, die Erstellung von Positionspapieren, Stellungnahmen, Fachtagen, etc.)
    -    Das Gesamtziel sollte sein: Profilierung der KEB im interkulturellen Kontext

    Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Kommission ist die Vorbereitung der Fachtagung zur interkulturellen Bildung und Öffnung am  22. April 2016 in München mit dem Titel „DENKANSTÖSSE ! Interkulturelle Aufbrüche in der (katholischen) Erwachsenenbildung. Als Keynote speaker konnte Mark Terkessidis (Autor, Journalist, Migrationsforscher) gewonnen werden.


    3. Vorstand der KEB Deutschland tagte in Berlin

    Im Rahmen seiner Vorstandsklausur in Berlin hat der KEB-Bundesvorstand politische Gespräche geführt. Die Flüchtlingsfrage, die Dekade der Alphabetisierung und Grundbildung sowie TTIP sind Themen, zu denen es einige Klärungsbedarfe aus Sicht der KEB gibt. So standen u.a. diese Themen in den Gesprächen mit Dr. Franz Josef Jung, MdB, CDU; Marianne Schieder, MdB, SPD und MinDir Seitz, BMI im Mittelpunkt.


    4. Berufsbegleitende Weiterbildung – Mediation Interkulturell

    Theorie, Praxis und Methoden der Mediation, der Kommunikation und der interkulturellen Konfliktbearbeitung stehen im Mittelpunkt dieser Weiterbildung: Die Weiterbildung vermittelt theoretische Grundlagen und Fähigkeiten der Konfliktdiagnose sowie das
    Einüben und Beherrschen unterschiedlicher Gesprächstechniken in der Konfliktvermittlung. Im Zentrum steht die interkulturelle Perspektive, die Reflexion eigener kultureller Muster und die Überwindung kultureller Grenzlinien auf verbaler und non-verbaler Ebene. Die Weiterbildung bietet nicht nur professionelle, sondern auch persönliche Entwicklung und weckt das Veränderungspotential in den Teilnehmer/-innen, welches zu einem mediativen und friedvollen, kulturübergreifenden Zusammenleben beitragen kann. Die Weiterbildung soll Personen aus unterschiedlichen Kulturen zur Teilnahme anregen, damit gemeinsam in einer multikulturellen Gruppe Mediation erfahren und gelebt werden kann.
    Die Veranstalter sind die Katholische Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz, die Katholische Erwachsenenbildung Deutschland, das Sozialpädagogisches Fortbildungszentrum (SPFZ), LAG der Caritasverbände Rheinland-Pfalz und der Landesjugendring Rheinland-Pfalz.
    Weitere Informationen erhalten Sie hier (der Beginn ist anders als ursprünglich geplant der 22.-26. Februar): Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.keb-deutschland.de


    5. Gründungsversammlung des bap e.V. - Barbara Menke zur Vorsitzenden gewählt

    Nach langen Jahren der Zusammenarbeit als Netzwerk von Dachverbänden und bundesweit tätigen Organisationen wurde bei der Gründungsversammlung am 10. November 2015 in Berlin die Konstituierung des Bundesausschusses Politische Bildung als eingetragener Verein beschlossen. Die KEB Deutschland und die AKSB sind Mitglied im bap e.V.
    Mit großer Mehrheit wurde Barbara Menke, Bundesgeschäftsführerin ARBEIT UND LEBEN, zur Vorsitzenden des bap e.V. gewählt. Stellvertretender Vorsitzender ist Hanns Christhard Eichhorst, Vorsitzender der Gesellschaft der Europäischen Akademien. Melanie Ebell (Deutscher Bundesjugendring), Lothar Harles (Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke) und Dr. Klaus Holz (Evangelische Akademien in Deutschland) gehören dem neuen Vorstand als Beisitzer an.


    6. Zeitschrift ERWACHSENENBILDUNG zur WillkommensBildung erschienen

    Die EB 4/2015, die unter der Konzeption von Prof. Dr. Regina Egetenmeyer erstellt, gerade erschienen ist, beschäftigt sich im Theorie- und Praxisteil mit den Herausforderungen und Notwendigkeiten für die Erwachsenenbildung hinsichtlich der aktuellen Flüchtlingsentwicklungen. Beiträge u.a.: Norbert Frieters-Reermann: Für unser Leben von morgen. Das Thema Flucht und Flüchtlinge in der Erwachsenenbildung; Steffi Robak: Angebotsentwicklung für Flüchtlinge. Rahmenbedingungen und Strukturen der Bildungsarbeit mit Asylsuchenden; Elisabeth Vanderheiden: Perspektiven einer Einwanderungsgesellschaft. Ein Plädoyer für ein neues interkulturelles Miteinander
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://www.wbv.de/journals/zeitschriften/eb-erwachsenenbildung.html



    Von den Mitgliedern

    7. Wir trauern um Heinz Niepötter

    Plötzlich und unerwartet verstarb am 29.10.2015 der Vorstand der Katholischen Erwachsenenbildung im Lande Niedersachsen, Heinz Niepötter, im Alter von 62 Jahren.
    Er war seit 1980 im Bereich der Katholischen Erwachsenenbildung tätig. 1997 wurde Heinz Niepötter zum Direktor der Katholischen Erwachsenenbildung in der Diözese Hildesheim ernannt. Er übernahm auch die Funktion des stellvertretenden Leiters der KEB auf Landesebene. Im Jahr 2008 wurde er zum Leitenden Direktor der KEB im Lande Niedersachsen berufen. Heinz Niepötter hat die (Katholische) Erwachsenenbildung, im Land Niedersachsen die letzten Jahre maßgeblich mitgeprägt. Immer wieder stellte er sich den neuen Herausforderungen. So wurde zuletzt unter seiner Federführung die Satzung und Struktur der KEB novelliert, um den Verband für neue Herausforderungen zukunftsfähig zu gestalten.
    Mit ihm haben wir einen Menschen verloren, der sich mit hohem Fachwissen und Engagement unermüdlich für die Katholische Erwachsenenbildung eingesetzt hat.  
    Wir sind in Gedanken und Gebeten bei den Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen und seiner Familie.


    8. Trendtagung - Digital 2020: Auftrag für Politik, Gesellschaft und Medien

    Zu einer weiteren Trendtagung „Digital 2020: Auftrag für Politik, Gesellschaft und Medien“ laden die Kooperationspartner AKSB, Bonifatiushaus Fulda, Clearingstelle Medienkompetenz, LPR Hessen und MUK am 15. Dezember 2015 von 12:30 Uhr bis 17 Uhr in die Hessische Landesvertretung in Berlin ein. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Beratungen steht der Entschließungsantrag „Durch Stärkung der Digitalen Bildung Medienkompetenz fördern und digitale Spaltung überwinden“ der großen Koalition im Deutschen Bundestag.
    Mit den Antragsstellern des Entschließungsantrages und weiteren Vertretern des Deutschen Bundestages, Vertretern aus Bundesministerium, Kulturministerkonferenz, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Bildungswesen sollen gemeinsam die Konsequenzen und notwendigen Forderungen für die Bildungslandschaft und die Beteiligungsmöglichkeiten am Umsetzungsprozess "Digitale Bildung" ausgelotet und diese am Ende der Tagung aktuell an Politik und Verwaltung gerichtet werden. Es kommen u.a. die Bundestagsabgeordneten Saskia Esken, Sven Volmering, Dr. Rosemarie Hein und Özcan Mutlu.
    Link zur Anmeldung Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.aksb.de/index.php?mod=tagungsanmeldung&kursnr=14199


    9. Flüchtlingsarbeit und Familien - Mitgliederversammlung der KEB Saar

    Die Themen „Flüchtlingsarbeit“ und „Familie“ standen am 5. November in Wallerfangen im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft der Katholischen Erwachsenenbildung im Saarland (KEB-Saar). Horst Ziegler, Vorsitzender der KEB-Saar lud zu Beginn der Versammlung dazu ein, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen, Ethnien, Nationalitäten und Religionen weiterhin zu unterstützen, so wie es die „Lebacher Erklärung“ vom 1. Integrationsgipfel des Saarlandes formuliere. Als Zeichen für die Unterstützung der Willkommenskultur im Saarland unterzeichnete der geschäftsführende Vorstand der KEB-Saar die am 3. März beschlossene Erklärung. Formuliert ist dort ein deutliches Bekenntnis der Gesellschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden im Saarland. Die KEB-Saar und ihre Mitgliederorganisationen wollten weiterhin mithelfen, die Ziele der Lebacher Erklärung zu erreichen, erklärte Ziegler.


    10. „bibelkurs24“- Neuer E-Learning-Bibelkurs im Erzbistum Paderborn

    „Was ist eigentlich das Besondere an der Bibel, was steht drin und wer ist der Autor? Warum ist die Bibel auch für Nicht-Christen interessant? Und was steckt eigentlich hinter den jährlichen Feiertagen, die man so kennt?“ Die Antwort auf diese und viele weitere Fragen erhalten Interessierte im neuen Kursangebot der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung: bibelkurs24.
    Den Online-Kurs wurde von der Abteilung Erwachsenen- und Familienbildung des Erzbischöflichen Generalvikariats Paderborn mit Unterstützung der Stiftung Bildung ist Zukunft und des Katholischen Bibelwerks in Stuttgart entwickelt.
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.bibelkurs24.de


    11. Katholische Akademie in Berlin feierte im Oktober ihr 25-jähriges Bestehen

    In der Festveranstaltung sprachen u.a. der Intendant des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, der frühere sächsische Minister für Wissenschaft und Kunst, Hans Joachim Meyer (CDU). Die Messe hielt der Berliner Erzbischof Heiner Koch. Träger der Berliner Akademie sind die katholischen Bischöfe in Ostdeutschland. Ihre erste Veranstaltung hatte sie am 27. Oktober 1990. Seither zählte sie rund 250.000 Besucher.


    12. Bildungswerk der Erzdiözese Köln – 40-jähriges Bestehen – Festakt

    Mit der Fachtagung „Bildung stärkt. Kirche bildet“ sowie einem Festakt für Mitarbeiter und ehrenamtlich Unterstützende feierte das Bildungswerk der Erzdiözese Köln e.V., welches am 17. Oktober 1975 gegründet wurde, sein 40-jähriges Jubiläum.
    Die Programmpalette des Bildungswerks ist vielfältig und umfangreich. Themen wie Glaubens- und Sinnfragen, Geburt und Erziehung, Haushalt, Medien, Kultur und berufsbezogene Qualifizierung werden durch die Mitarbeiter und Referenten in attraktive Bildungsangebote umgesetzt. Bei der Auswahl der Inhalte steht immer die kirchliche und gesellschaftliche Relevanz im Fokus, so werden z.B. für Flüchtlinge u.a. flächendeckend Sprachkurse organisiert. Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.erzbistum-koeln.de


    13. Werkstatt gesellschaftsethischer Dialog – KAB München und Freising

    Freitag, 20.11.2015 von 9.00-15.00 Uhr, Hansa-Haus, Briennerstrasse 39, München
    Gerade in einer Zeit der Umbrüche braucht unsere Gesellschaft eine breite Beschäftigung mit gesellschaftlichen Themen. Wir sind praktisch rund um die Uhr multimedial mit den verschiedensten gesellschaftlichen Entwicklungen und Diskussionen konfrontiert.
    Trotzdem stoßen Bildungsveranstaltungen, in denen eine systematische Beschäftigung mit gesellschaftlichen Fragestellungen ist, nicht auf große Resonanz.
    Mit Bildungsarbeitern, Ehrenamtlichen, gesellschaftsethisch Interessierten,  zivilgesellschaftlich Engagierten und den Sozialpartnern soll in der „Werkstatt“ eine Bestandsaufnahme zur Nachfrage von entsprechenden Bildungsangeboten erfolgen und Bedarfe erörtert werden, Darüber hinaus werden konkrete Schritte zur Weiterentwicklung gesellschaftlicher Bildungsarbeit diskutiert.
    Um im Vorfeld der Werkstatt eine möglichst umfassende Bestandsaufnahme zu der
    bisher geleisteten Bildungsarbeit im Bereich der gesellschaftsethischen Themen zu
    gewährleisten, wird eine (Online-)Umfrage durchgeführt.
    Wir freuen uns, wenn Sie daran teilnehmen: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://t1p.de/Werkstatt-Gesellschaftsethik



    Berufliche Bildung

    14. Detlef Scheele nimmt seine Arbeit bei der BA auf

    Detlef Scheele hat am 15. Oktober 2015 seine Arbeit als Vorstand Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit (BA) aufgenommen. Er folgt damit auf Heinrich Alt, der Anfang Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde. Scheele verantwortet im Vorstand die Erarbeitung strategischer arbeitsmarktpolitischer Themen, die Produktentwicklung für das operative Geschäft beider Rechtskreise sowie die Fachdienste der BA.


    15. Rechtsverschärfung oder Rechtsvereinfachung? Der Gesetzentwurf zur SGB II-Änderung liegt vor

    (News BAG KJS) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat den Referentenentwurf zum SGB II-Rechtsvereinfachungsgesetz vorgelegt. Laut BMAS befindet sich der Gesetzentwurf noch in der Ressortabstimmung. Danach wird er den gewohnten Gang (Kabinett, Bundestag, Bundesrat) gehen. Einen Zeitplan kann das BMAS nicht benennen.
    Der Entwurf beinhaltet u.a.
    •    Änderungen im Bereich der Anrechnung von Einkommen und Vermögen.
    •    Änderungen bei den Anspruchsvoraussetzungen und den Bedarfen für Unterkunft und Heizung.
    •    Die Weiterentwicklung der Schnittstelle Ausbildungsförderung und SGB II.
    •    Die Klärung, dass aufstockende Bezieher von ALG I (SGB III) Arbeitsmarktleistungen nach dem SGB III erhalten.
    Änderungen des Sanktionsrechts sind nicht vorgesehen, obwohl die Ankündigung im Koalitionsvertrag darauf hoffen ließ.
    Der Gesetzentwurf in vollem Umfang finden Sie hier: Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://news.bagkjs.de/5435


    16. Empfehlungen des Deutschen Vereins für eine gelingende Zusammenarbeit an den Schnittstellen SGB II, III und VIII

    (News BAG KJS) Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. gibt Empfehlungen für die systematische Förderung junger Menschen am Übergang Schule – Beruf heraus. Arbeitsagenturen, Jobcenter und Träger der Jugendhilfe müssen besser kooperieren, damit Jugendliche nicht durch das System fallen. Der Deutsche Verein empfiehlt daher den Auf- bzw. Ausbau einer systematischen Zusammenarbeit der Arbeitsagenturen, Jobcenter und Träger der Jugendhilfe in möglichst allen Kommunen. Aufgezeigt werden Bedingungen für ein gutes Gelingen - ohne ein einheitliches Modell vorzugeben. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://news.bagkjs.de/media/raw/DV_Zusammenarbeit_Schnittstellen_SGB_II__III_und_VIII.pdf


    17. Berufliche Kompetenzen junger Menschen ohne Berufsabschluss anerkennen

    Fähigkeiten von Menschen ohne Berufsabschluss sichtbar zu machen, ist ein neues Ziel des Bundesbildungsministeriums. Dazu startet das BMBF eine neue Initiative zur Anerkennung non-formal und informell erworbener Kompetenzen. Rund zwei Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 - 34 Jahren verfügten im Jahr 2012 in Deutschland über keine formale Qualifikation, haben sich jedoch im Laufe der Zeit am Arbeitsplatz berufsrelevante Kompetenzen angeeignet, die nicht durch Dokumente oder Zertifikate nach einheitlichen Standards beurkundet sind.
    Die neue Initiative "ValiKom" wird vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unterstützt. Unter Mitwirkung von acht Leitkammern werden Standards, Verfahren und Instrumente zur Feststellung und Bestätigung berufsrelevanter Kompetenzen im Vergleich zu formalen Abschlüssen entwickelt und anschließend erprobt." Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.bmbf.de


    18. Leistungen zur Eingliederung: 2012 - 2015 im Vergleich

    (News BAG KJS) "Die 303 Jobcenter gE haben in den ersten drei Quartalen 2015 insgesamt 1,577 Milliarden Euro für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ (Hartz IV) ausgegeben. Dies waren 106 Millionen Euro (7,2 Prozent) mehr als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres 2014 aber immer noch nominal und insbesondere real weniger als die Ausgaben in Höhe von 1,582 Milliarden Euro in den ersten drei Quartalen 2012.
    In den ersten drei Quartalen 2015 wurden z.B. 26,9 Prozent für die „Förderung der beruflichen Weiterbildung“ (in den Ländern von 19,1% im Saarland bis 36,0% in Bremen) ausgegeben. 26,4 Prozent wurden für die sogenannte „Aktivierung und berufliche Eingliederung“ (17,7% in Bremen bis 44,0% in Rheinland-Pfalz) und 17,2 Prozent für „Beschäftigung schaffende Maßnahmen“ (10,7% in Niedersachsen bis 25,5% in Bremen) ausgegeben, darunter lediglich 4,3 Prozent für die Förderung von (sozialversicherungspflichtigen) Arbeitsverhältnissen (0,9% in Hessen bis 9,1% in Berlin). 2,0 Prozent der Ausgaben erfolgten im Rahmen der sogenannten „Freien Förderung“ (0,2% in Bremen bis 6,2% im Mecklenburg-Vorpommern). "
    Links: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.biaj.de


    19. Berufliche Integration der Asylbewerber – Antwort der Bundesregierung auf Anfrage

    (News BAG KJS) Viele der Flüchtlinge, die es nach Deutschland schaffen, werden hier dauerhaft oder für eine längere Zeit bleiben. Die Politik und die Gesellschaft sind gefordert, ihnen eine Perspektive zur Teilhabe und Integration zu bieten. Die Arbeitsförderung kann einen wichtigen Beitrag für einen erfolgreichen Neustart und eine gelungene Integration leisten. Die LINKEN erkundigen sich daher bei der Bundesregierung nach den gemachten Erfahrungen beim Arbeitsmarktzugang und der Arbeitsförderung von Asylsuchenden und Flüchtlingen.
    Die Antwort der Bundesregierung finden sie hier:
    Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://news.bagkjs.de/media/raw/1806339_-_Antw.-Bundesregierung_-_Erfahrungen_Arbeitsfoerderung_von_Asylsuchenden.pdf


    20. Haushaltsplan der BA für das Jahr 2016

    Für die aktive Arbeitsförderung werden aus Beitragsmitteln insgesamt 9,6 Milliarden Euro bereitgestellt. Die Bedarfe der Agenturen für Arbeit werden in vollem Umfang mit Finanzmitteln bedient. Insgesamt stehen den Agenturen rd. 3,7 Milliarden Euro für dezentral geplante Maßnahmen zur Verfügung. Das Budget beinhaltet zusätzliche Mittel für die Integration von Flüchtlingen in Höhe von 350 Millionen Euro. Die BA setzt hier insbesondere auf Maßnahmen zur Kompetenzfeststellung und beruflichen Weiterbildung sowie auf Maßnahmen zur Ausbildung von Jugendlichen. Die Arbeitslosenversicherung leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Integration von Menschen, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Für die weitaus größere Anzahl der anerkannten Flüchtlinge in der Grundsicherung wird für eine gute Integrationsarbeit entscheidend sein, dass auch ausreichend zusätzliche Finanzmittel im Bundeshaushalt für Sprachförderung und Eingliederungsleistungen vorgesehen werden.

    Ein wichtiger Schwerpunkt der aktiven Arbeitsförderung bleibt die Förderung der beruflichen Weiterbildung. Für arbeitslose Menschen stellt der Haushalt mehr als 990 Millionen Euro bereit. Darüber hinaus sieht das Sonderprogramm zur Qualifizierung Beschäftigter ein Budget von 280 Millionen Euro vor. Die Unterstützung junger Menschen beim Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf und insbesondere die Verbesserung der Chancen für Menschen mit Behinderung sind weitere Schwerpunkte der aktiven Arbeitsförderung im Jahr 2016.

    Die Gesamtausgaben in Höhe von 34,6 Milliarden Euro werden durch die Einnahmen in Höhe von 36,4 Milliarden Euro gedeckt. Ausgehend von der positiven Erwartung zur wirtschaftlichen Entwicklung rechnet die BA mit Beitragseinnahmen in Höhe von 31,0 Milliarden Euro – rund 1,2 Milliarden Euro mehr als im Haushaltsplan 2015. Der geplante Haushaltsüberschuss beträgt 1,8 Milliarden Euro.


    21. BA: Zahl der gemeldeten Bewerber ging leicht zurück

    Nach den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) ging die Zahl der gemeldeten Bewerber leicht zurück, während es etwas mehr gemeldete Ausbildungsstellen gab. Die Zahl der Bewerber überstieg die Zahl der Ausbildungsplätze nur noch wenig. So waren am Ende des Berufsberatungsjahres bei Agenturen und Jobcentern 20.700 Bewerber noch unversorgt, etwa so viele wie vor einem Jahr (-200). Damit blieben 4 Prozent der gemeldeten Bewerber ohne Ausbildungsstelle oder alternatives Angebot.
    Insgesamt 41.000 Ausbildungsstellen waren am 30. September 2015 noch unbesetzt. Gegenüber dem Vorjahr waren das 3.900 mehr. Die Zahl der am 30. September noch freien Ausbildungsstellen fällt damit das sechste Jahr in Folge höher aus als im vorangegangenen Jahr.
    Die Zahl der noch unbesetzten Ausbildungsstellen übersteigt die Zahl der noch unversorgten Bewerber um 20.200 Stellen. Damit ergibt sich das achte Jahr in Folge am Ende des Beratungsjahres ein Stellenüberhang. Dieser fällt größer aus als in den letzten Jahren (2014: 16.200; 2013: 12.700).
    Neben den unversorgten Bewerbern gibt es Bewerber, die zum 30. September zwar in eine Alternative eingemündet sind, ihren Vermittlungswunsch in eine duale Ausbildung jedoch aufrechterhalten haben. 60.100 Bewerber setzen trotz Alternative ihre Suche nach einem Ausbildungsplatz fort.



    Bundespolitische Informationen

    22. Haushaltsausschuss schnürt Millionen-Paket für Bildung und Forschung

    Swen Schulz, zuständiger Berichterstatter:
    Der Rekordetat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wächst angesichts der Bedarfe für Nachwuchswissenschaftler und Flüchtlinge noch einmal an. Insgesamt steigt der Haushalt für Bildung und Forschung im nächsten Jahr um fast 20 Millionen Euro.
    "Insgesamt steigern wir den Haushalt für Bildung und Forschung 2016um fast 20 Millionen Euro. Bis 2018 werden es sogar über 100 Millionen Euro sein. Darüber hinaus mobilisieren wir Ausgabereste in Höhe von rund 130 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds. Zusätzlich werden Umschichtungen vorgenommen. Natürlich reagieren wir auf die Bedarfe von Flüchtlingen, aber wir nehmen darüber hinaus den wissenschaftlichen Nachwuchs, die berufliche Bildung, die Grundbildung und die Forschungsförderung in den Blick. Wir unterstützen damit die Bundesregierung und gehen sogar noch über ihre Vorschläge hinaus.
    (…)
    Zur Integration der Flüchtlinge werden nun erstmals Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen finanziell abgesichert. Insgesamt rund 100 Millionen Euro werden in 2016 bereitgestellt für erste Maßnahmen der Grundbildung sowie der kulturellen Bildung im Rahmen des Programms "Kultur macht stark", die Weiterentwicklung und den Ausbau von Potenzialanalysen für Jugendliche und junge Erwachsene, den weiteren Aufbau des Netzwerkes der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA), die Nutzung von überbetrieblichen Bildungsstätten, die Erleichterung des Übergangs in den Beruf, die Schaffung von Personalstellen zur besseren Koordination der Bildungsangebote in den Kommunen sowie die Qualifizierung von Lernbegleitern.
    Im Bereich der akademischen Bildung sollen Flüchtlinge mit den nun bereit gestellten 27 Millionen Euro über den Ausbau der Kapazitäten von Uni-Assist, die Feststellung der Studierfähigkeit und Sprachkenntnisse, Kurse an Studienkollegs und vergleichbare Einrichtungen, studentische Maßnahmen sowie weitere Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt und gefördert werden. (…).“ Hier lesen Sie Externer Link, ffnet in neuem Fenstermehr.


    23. Übergabe des 7. Altenberichts an die Bundesministerin Manuela Schwesig

    Am 6.10.2015 übergab der Vorsitzende der Siebten Altenberichtskommission, Prof. Dr. Andreas Kruse, den Kommissionsbericht zum Thema "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" an die Bundesseniorenministerin Manuela Schwesig. Die Bundesregierung wird nun eine Stellungnahme zum Kommissionsbericht erarbeiten. Der so ergänzte Bericht muss dann vom Kabinett beschlossen und dem Deutschen Bundestag zugeleitet werden. Veröffentlicht wird er voraussichtlich im zweiten Quartal 2016. Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.siebter-altenbericht.de


    24. Haushaltsausschuss beschließt mehr Finanzmittel für das Bundesfamilienministerium – Gelder für die Flüchtlingsarbeit

    (News BAG KJS) "Neben 10.000 zusätzlichen Stellen beim Bundesfreiwilligendienst, gibt es unter anderem 10 Mio. Euro mehr für das erfolgreiche Programm „Demokratie leben!“, mehr Geld für Sprachkurse und für die wertvolle Arbeit der Jugendmigrationsdienste. Die allgemeine Flüchtlingsberatung für die Wohlfahrtsverbände und die Engagementpolitik werden gestärkt, ebenso wie die Mehrgenerationenhäuser.
    Das zentrale Förderinstrument der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland Kinder- und Jugendplan des Bundes profitiert gleich in mehrerlei Hinsicht. Für den Etat von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig bedeutet dies unter anderem, dass die Mittel für den Garantiefonds Hochschulbereich und damit für Sprachkurse für besser gebildete Flüchtlinge um 15 Mio. Euro angehoben werden. Das wichtige Engagement der Jugendmigrationsdienste wird mit 8 Mio. Euro zusätzlich unterstützt. Insgesamt wird der Titel des Kinder- und Jugendplans um über 27 Mio. Euro angehoben.
    In seiner Sitzung verständigte sich der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages auch auf ein Plus für die Beratung und Betreuung von Flüchtlingen. Der Titelansatz wird dazu um 6 Mio. Euro angehoben. Mit dem Geld wird für eine effektive Flüchtlingsarbeit vor Ort gesorgt, denn es werden zusätzliche Förder- und Weiterbildungsmaßnahmen für Beraterinnen und Berater in den Flüchtlingszentren sowie von Haupt- und Ehrenamtlichen Trägern, zum Beispiel in Kitas und Behörden wie den Jugendämtern finanziert. Das ist besonders im Hinblick auf die unbegleiteten Minderjährigen unter den Flüchtlingen sehr wichtig. Außerdem werden Therapie- und Folteropferzentren für traumatisierte Flüchtlinge unterstützt." Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://www.bagkjs.de/mehr_geld_fuer_den_kjp


    25. Verwaltungsvereinfachungen für bürgerschaftliches Engagement

    Am 23. September 2015 wurden Verwaltungsvereinfachungen mit steuerlicher Bedeutung für bürgerschaftliches Engagement im Flüchtlingsbereich in Kraft gesetzt. Damit will das Bundesministerium für Finanzen im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder das gesamtgesellschaftliche Engagement bei der Hilfe für Flüchtlinge stärken. Dabei geht es um vereinfachte Zuwendungsnachweise, Spendenaktionen von gemeinnützigen Organisationen, Zuwendung als Sponsoring-Maßnahme, Arbeitslohn- und Aufsichtsratsvergütungsspende, Umsatzsteuer und Schenkungssteuer. Die Maßnahmen gelten für den Zeitraum vom 1. August 2015 bis zum 31. Dezember 2016. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat diese Regelungen in Fallbeispiele für den Alltag des Stiftungsengagements für Flüchtlinge in Form eines nützlichen Faktenblatts übersetzt.Hier finden Sie mehr Informationen: Externer Link, ffnet in neuem FensterSchreiben des Bundesministeriums für Finanzen und Externer Link, ffnet in neuem FensterFaktenblatt des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.


    26. Kulturstaatsministerium: Förderung Lutherjahr 2017

    (AKSB-informail )Die Kulturstaatsministerin unterstützt im Rahmen des anstehenden Reformationsjubiläums im Jahr 2017 aus ihrem Haushalt zahlreiche national oder international bedeutsame Projekte. Dazu gehören neben Veranstaltungen und Ausstellungen auch Vorhaben der kulturellen Bildung mit besonderem Reformationsbezug, die im Vorfeld des Reformationsjubiläums oder im Jubiläumsjahr stattfinden. Für diese Förderungen waren 2013 im Haushalt der Kulturstaatsministerin 5 Millionen Euro vorgesehen, ein Betrag, der auch in den Folgejahren bis zum Jahr 2017 zur Verfügung stehen soll. Anträge auf Projektförderung sowie Unterstützung investiver Maßnahmen können ab sofort gestellt werden.
    Einreichtermine für Förderanträge sind der 31. März und der 30. September eines jeden Jahres. Mehr Informationen Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    27. Europäischer Gerichtshof bestätigt Mindestlohn-Regelung bei Ausschreibungen

    Luxemburg (KNA) Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat den Mindestlohn in Deutschland bestätigt. Städte und Gemeinden können die Vergabe eines Auftrages demnach davon abhängig machen, ob der Anbieter Mindestlohn zahlt oder nicht, urteilten die Richter am Dienstag in Luxemburg. Der Mindestlohn sei grundsätzlich durch das Ziel des Arbeitnehmerschutzes gerechtfertigt. Das Oberlandesgericht Koblenz hatte beim EuGH angefragt, ob eine entsprechende Klage mit EU Recht vereinbar sei. Dabei geht es um einen Streit zwischen der Firma RegioPost und der Stadt Landau in der Pfalz. RegioPost hatte kritisiert, dass das Unternehmen bei einer europaweiten Ausschreibung der Stadt für die Postauslieferung ausgeschlossen worden sei, weil es keinen Mindestlohn zahle. Die Stadt hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben aufgefordert, den derzeitigen Mindestlohn von 8,70 Euro pro Stunde zu zahlen. In dem Urteil heißt es, nach EU-Regeln sei der Ausschluss von Bietern bei öffentlichen Ausschreibungen erlaubt, wenn diese nicht den Mindestlohn zahlten.



    Kirchenpolitische Informationen

    28. Leichterer Zugang zu den Sonntagsevangelien

    Eine neue Webseite enthält die Evangelientexte der Sonntagsgottesdienste in Leichter Sprache. Zusätzlich zu den Texten sind dort auch Bilder, Kommentare, Audio-Dateien und Videos in Gebärdensprache zu finden. Texte in „Leichter Sprache“ richten sich besonders an Menschen mit Lernschwierigkeiten, aber auch an Menschen mit Demenz oder Menschen, die nicht so gut Deutsch lesen oder sprechen können.

    Die Webseite ist ein Gemeinschaftsprojekt des Katholischen Bibelwerks e.V., der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg und der Franziskanerinnen von Thuine. Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.evangelium-in-leichter-sprache.de


    Europapolitische Informationen

    29. STELLUNGNAHME zu Erasmus+

    Anlässlich der Vorbereitung auf die Zwischenevaluation der EU-Kommission zu dem Programm Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport haben sich 17 Organisationen - darunter die fünf Träger des Europabüros für katholische Jugend- und Erwachsenbildung - AKSB, BDKJ, KEB, afj und FEECA - in einer Stellungnahme zur Weiterentwicklung des Programms Erasmus + in JUGEND IN AKTION und GRUNDTVIG ausgesprochen. Dabei begrüßen die beteiligten Organisationen grundsätzlich die Investitionsbereitschaft der EU im Jugend- und Bildungssektor. Aus den Erfahrungen der ersten Förderrunden weisen Sie in der Stellungnahme auf Problemlagen in der non-formalen Bildung hin und fordern in 17 Punkten unter anderem:
    •eine bessere Sichtbarkeit der non-formalen Bildung,
    •eine signifikante Erhöhung der Förderung, die bei den Projekten ankommt,
    •die Pauschalen den realen Kosten anzupassen,
    •keine  einseitige Ausrichtung an arbeitsmarktpolitischen Zielsetzungen,
    •die Berücksichtigung kleiner und großer Träger gleichermaßen.
    Die Leiterin des Europabüros für katholische Jugendarbeit und Erwachsenbildung hat am 21. Oktober 2015 bei einer Konferenz im Europäischen Parlament zur Weiterentwicklung des Programmes Erasmus + die genannten Kritikpunkte vortragen können. Die Stellungnahme finden Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    30. Erasmus+: Ausschreibung und Programmleitfaden 2016 veröffentlicht

    Die EU-Kommission hat am 20.10.2015 für das Programm Erasmus+ die Ausschreibung und den Programmleitfaden (derzeit nur auf Englisch) für das Jahr 2016 veröffentlicht. Prinzipiell spielt im ganzen Programm soziale Inklusion, vor allem mit Flüchtlingen und Migranten wie auch Prävention von Radikalisierung eine übergeordnete Rolle. Antragsfristen 2016:

    - Mobilität von Einzelpersonen im Bereich Jugend: 02. Februar 2016; 26. April 2016; 04. Oktober 2016

    - Mobilität von Einzelpersonen im Bereich Erwachsenbildung: 02. Februar 2016

    - Strategische Partnerschaften im Bereich Jugend: 02. Februar 2016; 26. April 2016, 04. Oktober 2016

    - Strategische Partnerschaften in den Bereichen Erwachsenbildung: 31. März 2016

    - Leitaktion 3: 02. Februar 2016; 26. April 2016; 04. Oktober 2016

    Externer Link, ffnet in neuem FensterWeitere Informationen...


    31. Horizont 2020: Bekämpfung von Ungleichheiten

    Die EU-Kommission hat im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Bekämpfung von Ungleichheiten veröffentlicht. Die Frist für eine Einreichung von Vorschlägen ist für alle Themen am 04.02.2016, mit Ausnahme von Thema 9, für welches die Frist am 02.02.2016 ist. Weitere Informationen lesen Sie Externer Link, ffnet in neuem Fensterhier.


    32. Seminar »Europa gemeinsam gestalten. Das EU-Programm ›Europa für Bürgerinnen und Bürger‹ (2014–2020)«

    1. Dezember 2015, 9.30 bis 17.00 Uhr, Haus der Kultur, Bonn
    Das EU-Förderprogramm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (2014–2020) bietet finanzielle Unterstützung für eine Vielzahl von bürgernahen Projekten in Europa. Europabeauftragte von Kommunen, Aktive in Vereinen und anderen Organisationen, die internationale Begegnungen oder Kooperationsprojekte mit europäischen Partnern organisieren wollen, sind mit diesem Seminar angesprochen. Erläutert werden die Ziele und Themen, das Antragsverfahren sowie Beispiele geförderter Projekte. Zudem gibt es Raum für den Ideen- und Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/innen. Als Gastreferent wird Michael Marquart von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA BIBB) das EU-Programm Erasmus+ Erwachsenenbildung vorstellen.
    Am 2. Dezember finden ergänzend Workshops zum europäischen Projektmanagement statt. Kosten (inkl. Material und Verpflegung): 40 Euro (für den ersten Tag), 75 Euro (für beide Tage)
    Weitere Informationen: Externer Link, ffnet in neuem Fensterwww.kontaktstelle-efbb.de/infos-service/veranstaltungen


    33. Arbeitsprogramm 2016 der EU-Kommission veröffentlicht

    Am 27. Oktober hat die EU-Kommission ihr Arbeitsprogramm für 2016 veröffentlicht. Gegenstand des Arbeitsprogramms sind 23 Schlüsselinitiativen zu den 10 politischen Prioritäten. Für das katholische Europabüro sind u.a. folgende Ankündigungen relevant:
    •        Initiativen zur besseren Steuerung der Migration und Vorschläge zum Grenzmanagement,
    •        einen Neubeginn für erwerbstätige Eltern und
    •        eine Säule der sozialen Rechte im Rahmen einer Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion sowie Handelspartnerschaften.
    ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/13719_de.htm


    34. TTIP – politische Vertretungsarbeit des Europabüros auf EU-Ebene erfolgreich

    12 -17. Juli 2015: Veröffentlichung der Dokumente zum Investitionsangebot der EU im Rahmen von TTIP: Einschränkungen u.a. im Bildungssektor
    „Die EU behält sich das Recht vor, jegliche Maßnahme zu erlassen oder beizubehalten, in Bezug auf
    folgenden Sektor: Bildungsdienstleistungen, die öffentliche Förderung oder staatliche Förderung in irgendeiner Form erhalten sowie privat finanzierte  Bildungsdienstleistungen: Die Beteiligung von privaten Betreibern im Bildungssektor ist genehmigungspflichtig und ist alleiniges Hoheitsrecht der Mitgliedsstaaten.“ vgl. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttp://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2015/july/tradoc_153670.pdf, S. 85-86

    16. September 2015: Kommission schlägt Investitionsgerichtsbarkeit für TTIP und andere EU-Handels- und Investitionsabkommen vor Die Investitionsgerichtsbarkeit soll an die Stelle des bisherigen Investitionsschutzverfahrens treten und bei allen Verhandlungen der EU zugrunde gelegt werden, auch bei den Gesprächen zwischen der EU und den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP).
    Ausgangspunkt für den neuen Vorschlag waren die Beiträge des Europäischen Parlaments, der Mitgliedstaaten, der Parlamente der Mitgliedstaaten und aller Interessenträger. Zentrale Elemente der Reform
    •    Es soll eine öffentliche Investitionsgerichtsbarkeit geschaffen werden, die aus einem Gericht erster Instanz und einem Berufungsgericht besteht.
    •    Urteile werden von öffentlich bestellten, hochqualifizierten Richterinnen und Richtern gefällt. Ihr Profil ist vergleichbar mit dem der Mitglieder ständiger  internationaler Gerichte wie dem Internationalen Gerichtshof und dem WTO-Berufungsgremium.
    •    Das neue Berufungsgericht arbeitet nach ähnlichen Grundsätzen wie das WTO Berufungsgremium.
    •    Die Möglichkeiten für Investoren, einen Streitfall vor das Gericht zu bringen, sind genau festgelegt und auf Fälle wie gezielte Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Rasse, Religion oder Nationalität, Enteignung ohne Entschädigung oder Rechtsverweigerung beschränkt.
    •    Das Regelungsrecht der Regierungen wird verankert und in den Bestimmungen der Handels und Investitionsabkommen garantiert.


    35. Antragsformulare online: Jetzt Mobilitätsprojekt beantragen

    (Newsletter NA beim BIBB) Planen Sie ein Mobilitätsprojekt in der Berufsbildung oder in der Erwachsenenbildung? Ab sofort finden Externer Link, ffnet in neuem FensterSie auf der Webseite im Bereich "Antragsverfahren" das Antragsformular sowie alle relevanten Informationen, die Sie zur Antragstellung benötigen. Antragsfrist: 2. Februar 2016.


    36. Ausschreibung: Gutachter/innen für Erasmus+ gesucht

    (Newsletter NA beim BIBB) Die NA beim BIBB sucht fortlaufend externe Gutachterinnen und Gutachter für die Bewertung von Anträgen in Erasmus+ für die Bereiche der Berufs- und Erwachsenenbildung. Interessiert? Externer Link, ffnet in neuem FensterInformieren Sie sich über die Voraussetzungen und das Bewerbungsverfahren.


    37. Infoveranstaltung: Erasmus+ für neue Antragsteller/innen

    (Newsletter NA beim BIBB) Am 25. November 2015 informiert Sie die NA beim BIBB in Frankfurt am Main über Struktur und Ziele des Programms Erasmus+ sowie über konkrete Fördermöglichkeiten in der Berufs- und der Erwachsenenbildung. Die Veranstaltung wendet sich vor allem an neue Antragstellerinnen und Antragsteller. Anmeldefrist: 20. November 2015. Externer Link, ffnet in neuem FensterWeitere Informationen.


    38. Antragswerkstatt: Erasmus+ Mobilität für neue Antragsteller/innen

    (Newsletter NA beim BIBB) Am 9. Dezember 2015 veranstaltet die NA beim BIBB eine Antragswerkstatt zu Erasmus+ Mobilitätsprojekten in der Berufs- und Erwachsenenbildung. Neue im Programm erfahren, wie sie ihr Projektkonzept im Antrag nachvollziehbar darstellen können und worauf sie bei der Antragstellung besonders achten sollten. Externer Link, ffnet in neuem FensterWeitere Infos...


    39. Public consultation on EU citizenship

    The European Commission has launched a public consultation to gather citizens' opinions as well as experiences on matters relating to EU citizenship rights, common values and democratic participation. You can have also your say, on behalf of your members, on what more the European Commission could do to make easier the exercise of EU rights. You can fill out the questionnaire online from 14 September to 7 December 2015 at the EC website. Feel free to pass on the word to your peers who may wish to participate and express their views. Externer Link, ffnet in neuem Fensterhttps://ec.europa.eu/eusurvey/runner/EUCitizenship



    Stellenausschreibungen

    40. Katholische Leiterin/katholischer Leiter für das ökumenische Bildungszentrum sanctclara

    Beim Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg, einer staatlich anerkannten Einrichtung der offenen, allgemeinen Erwachsenenbildung, ist die Stelle der katholischen Leiterin / des katholischen Leiters für das ökumenische Bildungszentrum sanctclara in Mannheim zum 01.06.2016 neu zu besetzen. Der Beschäftigungsumfang beträgt 39,5 Wochenstunden. Die Stelle ist unbefristet. Bewerbung bis zum 15.12.2015. Externer Link, ffnet in neuem FensterHier finden Sie die Stellenanzeige.


    41. Haushaltsreferent/in / Projektmanager/in Haushaltsreferent/in / Projektmanager/in Bistum Limburg

    Das Dezernat Schule und Bildung des Bischöflichen Ordinariates Limburg sucht ab 01.01.2016 für die Katholische Erwachsenenbildung des Bistums Limburg eine/n Haushaltsreferent/in / Projektmanager/in Haushaltsreferent/in / Projektmanager/in (100 % Beschäftigungsumfang) mit Dienstsitz in Frankfurt (Haus am Dom).
    Schwerpunkt der Stellenaufgabe ist die Haushaltsführung des Bereiches  Erwachsenenbildung/ Diözesanbildungswerk und Management von Projekten der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz. Bewerbung bis zum 30.11.2015. Externer Link, ffnet in neuem FensterWeitere Infos finden Sie hier.


    42. Leitung der Katholischen Erwachsenenbildung – Bildungswerk Frankfurt

    Das Dezernat Schule und Bildung des Bischöflichen Ordinariates Limburg sucht ab 01.03.2016 für die Leitung der Katholischen Erwachsenenbildung – Bildungswerk Frankfurt eine/n hauptamtliche/n pädagogische/n Mitarbeiter/in hauptamtliche/n pädagogische/n Mitarbeiter/in (100 % Beschäftigungsumfang) mit Dienstsitz ist Frankfurt (Haus am Dom). Bewerbung bis zum bis zum bis zum 12.12.2015. Externer Link, ffnet in neuem FensterDie ganze Stellenanzeige finden Sie hier.


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